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„Trotz aller Mühen sind wir als Familie während dieser Zeit noch etwas näher zusammengerückt.“

„Meine tolle Frau hat mir den Rücken während der intensiven Homeoffice-Zeit komplett freigehalten“, erzählt Alexander. Seine tolle Frau heißt Anna, zusammen mit den beiden Kindern lebt das sympathische Paar in Lippstadt (NRW). Alexander ist Architekt und hat coronabedingt viele Wochen im Homeoffice verbracht. Wie er diese Zeit wahrgenommen hat, welche positiven Dinge sich dadurch für ihn und auch für das heimische Arbeitszimmer ergeben haben, erfahrt Ihr hier. 

Über diese Kurzinterview-Serie:

Noch nie haben so viele Menschen im Homeoffice gearbeitet wie in Zeiten von Corona. Was lange undenkbar schien, wurde aufgrund der Pandemie schnell gelebter Alltag. Deshalb möchte ich wissen: Wie arbeitet es sich von zu Hause? Und wie verändert das coronabedingte Homeoffice den Joballtag? Auf der Suche nach Antworten befrage ich Freunde, Bekannte und Kollegen.

Von der Gartenterrasse führt der Blick durch die große Fensterfront direkt in Alex' Arbeitszimmer.

1. Was machst du beruflich und wo arbeitest du, wenn du nicht im Homeoffice bist?

Ich bin Architekt in Lippstadt (eine schöne Kleinstadt in NRW). Normalerweise arbeite ich in einem Büro mit etwa 10 Mitarbeitern, die alle zusammen an einem großen Tisch sitzen. Jeder bekommt am Rande mit, was der Andere macht. Das ist echt super, denn so bleibt das Team über alle Projekte im Büro auf dem Laufenden.

Je nach Projekten bin ich durchaus auch außerhalb des Büros unterwegs: Da ich auch Bauleiter bin, gehören Baustellenbesuche und Kundentermine ebenso zu meinem Arbeitsalltag. 

2. Hat sich dein Joballtag durch die Coronakrise verändert?

Irgendwie extrem und irgendwie auch gar nicht. Als es mit der Pandemie losging, haben wir uns entschieden, alle ins Homeoffice zu gehen, um eine mögliche Quarantäne zu vermeiden. Der Umzug ins Homeoffice hat für alle gut funktioniert. Jeden Morgen gab es eine virtuelle Teamrunde. Ich hatte im Vergleich zu anderen Kollegen das Glück einer räumlichen Abtrennung innerhalb unseres Hauses.

In unserem Arbeitszimmer (bis dato eher Wäscheaufhängzimmer) konnte ich die Tür hinter mir schließen und war für mich. So war es sehr gut möglich, konzentriert zu arbeiten und ungestört zu telefonieren. 

Ich hatte auch keine Probleme, mich in der familiären Umgebung zu disziplinieren. Im Gegenteil, ich habe mehr gearbeitet als vorher. Das war jedoch nur möglich, weil meine tolle Frau mir den Rücken während dieser intensiven Zeit komplett freigehalten hat.

3. Hast du dein Zuhause während der Wochen im Homeoffice anders wahrgenommen? 

Die Homeoffice-Zeit war für mich eine tolle Zeit: Angefangen vom gemeinsamen Mittagessen bis zum Nutzen des Arbeitszimmers, das vorher nur zum Sortieren der Post und dem Trocknen der Wäsche gedient hat. Ich glaube, dass wir trotz aller Mühen als Familie während dieser Zeit noch etwas näher zusammengerückt sind. 

Vor drei Wochen haben wir das Homeoffice beendet und sind mit dem Team in unser neues Bürogebäude eingezogen. Während der coronabedingten Büroauszeit habe ich den Umbau betreut und war aufgrund diverser Abstimmungen mindestens einmal pro Tag auf der Baustelle. Rückblickend ist es interessant, wie flexibel man plötzlich sein kann, wenn man muss.

Alles in allem eine gute Erfahrung, aber ich bin auch froh, jetzt wieder schlechte Witze im Büro erzählen zu können, meine Kollegen um mich herum zu haben und Arbeit und Freizeit klarer trennen zu können.

Auf dem Foto seht Ihr Alexander und Anna mit den beiden Kindern. Die Vier leben in einem wunderschönen Haus aus den 60ern, das Anna und Alex mit viel Liebe, einer Prise Midcentury und dem besonderen Blick fürs Detail renovieren. Verfolgen könnt Ihr das alles auf ihrem Instagramaccount @villawalther. 

Vielen Dank, lieber Alex, dass du mit mir über deine Zeit im Homeoffice gesprochen hast!

Fotos:
Familienportrait: Eni Kellerhoff
Alle anderen Fotos: Villa Walther

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