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„Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen ist eine Herausforderung.“

Noch nie haben so viele Menschen im Homeoffice gearbeitet wie derzeit. Was noch vor wenigen Wochen undenkbar schien, ist aufgrund der Coronakrise inzwischen gelebter Alltag. Deshalb möchte ich wissen: Wie arbeitet es sich dauerhaft von zu Hause? Und wie verändert Homeoffice den Joballtag? Auf der Suche nach Antworten befrage ich Freunde, Bekannte und Kollegen. 

Heute erzählt uns Social-Media-Profi Jessica, welche Herausforderungen und neuen Annehmlichkeiten sie in ihrem Arbeitsalltag gerade erlebt. Und bringt mir im Interview ganz nebenbei einen (für mich) neuen Hashtag bei.

1. Was machst du beruflich und wo arbeitest du, wenn du nicht im Homeoffice bist?

Ich arbeite als Social Media-Teamleiter in der Modebranche. Normalerweise sitze ich im Büro mit Blick auf die Berge und habe meine Kollegen und Kolleginnen um mich.

Jess: "Das ist bestimmt nicht der bequemste Office Chair, aber dafür vielleicht der schönste."
First things first: morning coffee.

2. Wie hat sich dein Joballtag durch die Coronakrise verändert?

Schon zwei Wochen vor dem offiziellen Lockdown hier in Bayern kam ich gerade von einer dienstlichen Reise aus Schweden und musste direkt in Home Office-Isolation. Am Anfang war das sehr schwer: Ich fühlte mich eingesperrt und war auch technisch nicht auf ein langfristiges Arbeiten von zu Hause aus eingerichtet. Inzwischen aber fühlt sich mein Arbeitsplatz mit drei Bildschirmen wie eine Kommandozentrale an. 

Auch für mein gesamtes Team war es zu Beginn eine Umstellung, auf Distanz zu arbeiten. Mittlerweile haben sich aber Meetings und Teamsitzungen per Zoom Call etabliert. Ebenso wie Home Office-Outfits, die nur „obenherum“ stimmen. 😉

Die größte Herausforderung im dauerhaften Home Office ist es, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Sie verschwimmt an manchen Tagen so stark, dass ich mich richtig dazu zwingen muss, Feierabend oder sogar eine Mittagspause zu machen. Den kurzen Arbeitsweg hingegen genieße ich sehr. 😉 Angenehm (und zugleich etwas gefährlich) ist außerdem die Nähe zum Kühlschrank…


Weil ich jetzt schon lange im Homeoffice bin, verwischen die Grenzen zwischen Freizeit und Job. Deshalb muss ich mich manchmal richtig dazu zwingen, Feierabend zu machen.

3. Du arbeitest momentan ständig von zu Hause – nimmst du deine Wohnung dadurch anders wahr?

Nach langer Zeit der beruflichen Pendelei und zahlreichen Reisen verbringe ich gerade sehr viel Zeit zu Hause – und stelle dadurch fest, dass es einige Ecken und Bereiche gibt, die endlich mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehört auf jeden Fall die Gestaltung des Balkons!

#staycation

Außerdem steht schon länger eine bessere Küchenausstattung zum Kochen und Backen auf meiner Wunschliste. Das will ich jetzt alles angehen!

Vielen Dank Jessica, dass du uns ein paar Einblicke in deinen aktuellen Arbeitsalltag gegeben hast.

Fotos: Jessica Liss

Comments.

  • philipp nova

    Bin selbst seit Wochen im Homeoffice. Ich empfinde es auch jeden Tag als Herausforderung, die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Da ist manchmal wirklich eine ordentliche Portion Selbstdisziplin gefragt. Verrückte Zeiten…

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